Verbandsliga 2 TS Rodalben - SG Walsheim-Essin-Rhodt 25:23

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emil

Verbandsliga 2 TS Rodalben - SG Walsheim-Essin-Rhodt 25:23

Beitrag von emil » Sa 23. Jan 2010, 20:25

Teuer erkaufter Sieg

Rodalben: Der Rückrundenstart der Spitzertruppe verlief nicht gerade optimal. Gegen die SG Walsheim-Essingen-Rhodt siegte man mit 25:23, jedoch diesen Sieg mußte man teuer bezahlen. In der 26. Minute verletzte sich Johannes Matheis, der Spielgestalter der Mannschaft. Die erste Diagnose deutet auf einen Kreuzbandriss hin, was bekanntlich einen längeren Ausfall mit sich bringt. Nach der Verletzung spielte die TSR nicht mehr so rund weiter, man merkte deutlich, dass der Spielgestalter nicht mehr an Bord war.
Zu Spielbeginn standen den Trainern drei Spieler nicht zur Verfügung. Eric Andrè, Florian Kern und Johannes Tretter fehlten alle verletzungsbedingt. Die Gäste zeigten sich als schwerer Gegner. Schnell führten sie mit 0:3. Zweimal Kevin Hauck und Johannes Majer sorgten dann für das 3:3. Und hier zeigte die TSR dann eine gute Leistung. Die Abwehr stand ordentlich sortiert und auch im Angriff konnten entsprechende Erfolge verbucht werden. Mit Tempo sorgten Fabian Hauck und Johannes Matheis dann für einen 6:3-Vorsprung. In der Folgezeit konnte man den Gast auf Distanz halten. Die Führung konnte man sogar auf 13:8 ausbauen. Hier kam nun die Verletzung von Johannes Matheis und man merkte so richtig einen Knacks in der Mannschaft der TSR. Der Gast konnte dann bis zum Halbzeitstand von 13:10 etwas aufholen.

Die zweite Spielhälfte mußte die TSR oftmals in Unterzahl bestreiten. Die Schiedsrichter sprachen viele Zeitstrafen, die nicht immer nachvollzogen werden konnten, für die Turnerschaft aus. Einmal stand man sogar mit nur drei Feldspielern auf dem Parkett. Hier muss man dem gesamten Team ein Kompliment machen, denn mit der richtigen Einstellung und einer guten Kampfmoral verstand man es immer am Ball zu bleiben. Walsheim-Essingen-Rhodt nutzte die personelle Dezimierung aus und glich erstmals zum 14:14 aus. In dieser Phase hat unser Angriff zu viele Chancen vergeben und es wurden auch technische Fehler produziert.

Es wurde im Angriff zu verkrampft gespielt und als Johannes Majer dann endlich wieder einen schönen Treffer von Rechtsaußen erzielte, lief es wieder etwas besser. Mit Tempo wurde die Führung wieder auf 18:15 ausgebaut, jedoch eine Entscheidung war längst noch nicht gefallen. Es sollte in der Schlussphase noch einmal richtig spannend werden, denn es fehlten nun auch noch Johannes Majer und Florian Christ wegen dreier Zeitstrafen ab der 42. bzw. der 47. Spielminute. Der Gast konnte auf 23:22 aufschließen und als Kevin Hauck dann noch einen Ballverlust produzierte, bestand sogar die erneute Möglichkeit zum Ausgleich. Hier zeigte nun Lukas Seitz im Tor, was er kann. Einige Würfe der Gäste von Außen machte er zunichte und bewahrte so sein Team vor einem eventuellen Rückstand. Dem 24:22 durch Kevin Hauck folgte das 24:23. Der Gast ging nun in komplette Manndeckung über.

Es waren noch ca. 30 Sekunden zu spielen. Christian Frank bekam den Ball zugespielt und er nutzte seine Schnelligkeit aus, umspielte einige Spieler und stand dann frei vor dem Tor. Sein Schuss ging jedoch über den Kasten. Aber auch die Gäste kamen nicht mehr zum Erfolg und fast mit dem Schlusspfiff sorgte Florian Bold mit seinem Treffer für den 25:23-Endstand. Am Ende ein glücklicher Sieg für die TSR und bereits jetzt kann man erkennen, dass alle Teams versuchen werden der Turnerschaft die erste Niederlage beizubringen und an diesem Abend war es schon einmal ganz eng.

Angelo Seelinger, Lukas Seitz, Patrick Seitz, Florian Christ 2, Fabian Hauck 4, Johannes Majer 6/2, Johannes Matheis 4, Jens Marchetti 1, Christian Frank, Max Hubele, Florian Bold 1, Kevin Hauck 5/2, Felix Weishaar 2.

Vorschau:
Am kommenden Sonntag, 24. Januar, steht nun das erste Rückrundenspiel an. Um 18.00 Uhr müssen Peter Spitzer und seine Leute in Speyer antreten. Im Spiel in eigener Halle hat man dieses Team sicher mit 26:18 besiegt. Wie das am kommenden Sonntag aussieht, kommt auf die personelle Situation der TSR an. Der Spielmacher steht ja für längere Zeit nicht zur Verfügung und ob die anderen Verletzten dabei sind, ist bislang noch nicht klar. Nach dem Sieg in Dahn hat Speyer wohl etwas Aufwind erhalten und so dürfte die Sache eine nicht gerade leichte Angelegenheit für die TSR werden. Trotzdem werden Peter Spitzer und seine Leute alles daran setzen, um auch bei den Domstädtern ihre weiße Weste zu behalten. (hm) Gräfensteinbote
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